Wer bisher für Sie schrieb, ohne dass Sie es wussten
Die ersten Nachttischbuch-Autoren stellen sich vor - nicht nur mit ihren Büchern
Haben Sie das denn wirklich erlebt? Woher wissen Sie das bloß alles? Kann man das wirklich so sagen? Das sind beliebte Fragen bei Lesungen.
Nachttischbuch-Autoren geben darauf bereits mit ihren Lebensgeschichten und Berufen erste Antworten. Sie sind anders als andere Autoren, die schon als Kind bloß noch Schriftsteller werden wollten.
Hier werden sie Ihnen kurz vorgestellt. Dann können Sie bei Lesungen Nachbarn aufklären, was wahr und was Dichtung ist. Und Sie erfahren am linken Seitenrand, wo Sie die Autoren aktuell hören oder sie erreichen können.
Wenn Sie das vorerst gar nicht wollen, können Sie gleich
hier auf unseren Seiten mit Lese- und Hörproben einen ersten Eindruck gewinnen.
Ina Bruchlos
Die Sprachmalerin
Ina Bruchlos ist Malerin und Autorin. Beide Berufe ergänzen sich. Das Bildhafte treibt ihre Sprachspiele ins Ungeahnte. Die Sprache turnt akrobatisch über misslungenen Sinnbildern des Alltags.
Nach dem Abitur hatte Ina Bruchlos zunächst Germanistik an der "Johann-Wolfgang-Goethe-Universität" in Frankfurt am Main studiert, dann ab 1986 "Visuelle Kommunikation" an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Seit 1998 arbeitet Ina Bruchlos in der Hansestadt als freiberufliche Malerin, in den vergangenen Jahren auch als Autorin. 2002 erhielt sie einen "Förderpreis für Literatur der Kulturbehörde Hamburg". 2005 gewann sie den "Publikumspreis" bei der Präsentation des "Hamburger Ziegels", einer Anthologie der Kulturbehörde Hamburgs.
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Michael Hasenfuß
Der Sprachschauspieler
Michael Hasenfuß hat eigentlich eine gängige Karriere als Schauspieler. Wenn da nicht die Sache mit dem Dichten wäre - in den Probenpausen an Theatern oder am Film-Set!
Er wurde 1965 in Wuppertal geboren. Nach dem Abitur und Zivildienst besuchte er gleich den Studiengang Schauspiel an der "Hochschule für Musik und Theater" in Hannover. Seither arbeitet er als freischaffender Schauspieler an verschiedenen Stadttheatern und in der sogenannten freien Szene sowie für Fernsehproduktionen in Deutschland und der Schweiz.
Seit 1996 schreibt er die kleinen und großen Balladen von Menschen und anderen Wesen - Schicksale, die uns nur allzu gut vertraut sind.
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Paul Heinrich
Der Sprachspiegler
Geboren 1969 im Westfälischen nahe Tecklenburg. Mit zwölf, dreizehn Jahren begann er zu schreiben. Für sich. Denn er bekam Schulverweise.
Irgendwie nach Abitur und Wanderjahren war er mal in der Gegend um Kiel oder bei Osnabrück - vor allem aber beim Schreiben.
Paul Heinrich hat keinen geraden Weg gewollt. Doch hat er die Welt mit Frau und drei Kindern für sich anders entdeckt als sie in seinen zarten und doch harten Gedichten aufscheint. Nun werden sie erstmals veröffentlicht: INNE HALTEN. Allerdings ist dies alles andere als eine Aufforderung an die Leser - Sie sollen nicht innehalten. Mehr...
Rainer B. Jogschies
Der Sprachdenker
Rainer B. Jogschies ist Politologe und Publizist. Seine akademischen Schwerpunkte sind das parlamentarische System der Bundesrepublik und die jüngere Geschichte. Seine Veröffentlichungen kreisen jedoch immer wieder um Rockmusik und Frieden. Diese markante Mischung aus Groove und Institutionenkunde, aus Bundestagsgeschäftsordnung und Peace hat sich in seinen über zwanzig Berufsjahren als Autor zu einem bodenständigen Stil entwickelt. Eines seiner ersten Bücher war "Aus dem neuen Wörterbuch des Unmenschen" mit Aufsätzen von Heinz Galinski, Rio Reiser, Björn Engholm, Karin Struck, Henning Scherf, Wolfgang Schmidbauer, Iring Fetscher und anderen.
Rainer B. Jogschies arbeitet als Dozent und Medienberater in Hamburg. Er leitete Redaktionen und Fernsehteams.
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| F. C. Schiermeyer, N. Gräf |
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F. C. Schiermeyer & Norbert Gräf
Die Sprachlosen
Was sie zu sagen haben, das drücken sie anders aus. Norbert Gräf zeichnet ohne viele Worte und F. Christoph Schiermeyer redet so um die Sachen herum, bis sie gewendet erst deutlich werden.
Und sie haben etwas zu sagen! Sprachlos? Auch das - wenn es richtig gewendet wird: Gräf und Schiermeyer verleihen ihrer Fassungslosigkeit eben eine künstlerische Fassung. Also: BITTE WENDEN! Der besondere Service des Verlages: Alle Leser werden video-überwacht. Sie werden sich noch umschauen!
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Roland T. Prakken
Der Klangsprachler
Was Musiker zu sagen haben, müssen sie nicht allein ihrem Instrument überlassen - schon gar nicht der allgemeinen Geschwätzigkeit preisgeben. Roland T. Prakken ist ein stiller Typ. Die langen Fahrten zwischen seinen Auftritten landauf landab haben ihn gelehrt, geduldig mit sich und seinem Publikum zu sein, ob dieses nun Jazz, Folk oder Pop hören mag. Er nutzt lächelnd die Pausen. Es sind gerade diese leeren Stelle zwischen den Tönen, die der Musik ihren Klang geben - und auch dem Roadbook, das von den Musikern erzählt, die wir abends nebenan hören können ...
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