Entdecken Sie mal ganz neue Seiten für sich und an sich ...

Die Nachttischbuch-Linkliste interessanter Web-Seiten

Oft ist es interessant, ganz neue Seiten kennenzulernen: An wem oder an was, weiß man im besten Fall zuvor selber nicht. Dann sind die Überraschung oder das Vergnügen besonders groß.
Der Nachttischbuch-Verlag hat auf seinen eigenen Seiten gerne auf die guten Seiten anderer hingewiesen. Als besonderen Nachttischbuch-Service haben wir Ihnen hier eine Liste mit Links zu interessanten Websites zusammengestellt, mit denen wir in letzter Zeit zu tun hatten und die wir gerne wieder besuchen werden.
Was Sie dort erwartet, können wir hier nur anreißen. Machen Sie sich bitte selbst ein Bild!
Sie müssen nur die beschreibenden Zeilen gleich neben dem Logo oder dem Foto anklicken und schon werden Sie verbunden. Vorsorglich müssen wir darauf hinweisen, dass wir für die Inhalte dieser Seiten allerdings nicht verantwortlich sind.

 

Buch- und andere Handlungen

Tolle Läden, klasse Sachen - nur teils anderswo

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Das "Leipziger Bücherlei" ist eine Page für Menschen, die ganz andere Seiten vorziehen: Die in Büchern, die es wert waren gedruckt zu werden - die Bibliomanen behalten sie fest im Blick! Und lassen uns die verschiedensten darauf werfen. Sie verfassen lange Liste - nicht die bekannten kurzen vom obligatorischen Ranking. Das fehlt hier. Stattdessen gibt es Notizen, was noch alles gelesen werden müsste ...
 
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Ein Portal für Leser mit einer bemerkenswerten Qualität: "ReadMe" gibt Informationen und nachvollziehbare, lohnende Bewertungen über Buch(neu)erscheinungen.
 
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Wer will Bücher? "Books on Demand" druckt Bücher bei Bedarf, so auch unsere - spätestens dann, wenn ein Leser es im Buchhandel oder im Nachttischbuch-Onlineshop bestellt. Das ist praktisch, denn es spart Lagerkosten und garantiert staubfreie Auflagen. Es gibt noch andere und im Druck bessere print-on-demand-Anbieter. Aber die haben oft nicht so ein umfangreiches Serviceangebot für Verlage oder aber auch für Menschen, die mit ihrer Buchidee in gar keinen Verlag passen würden!
 
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Wer liest noch Bücher? Die anderen. Und man kann nicht mitreden! Deshalb ist der "Perlentaucher" ein unentbehrlicher Möchtegern-Branchendienst. Er erspart Journalisten das Wühlen durch die Feuilletons - und entdeckt Perlen für sie ohne abtauchen zu müssen. Ein Sieg der Oberflächlichkeit. Aber erbaulich für alle, die Lesen nicht zu Geld machen wollen, sondern Geld sparen wollen für unkreative Tageszeitungslektüre.
 
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Die "Rederei Hamburg" um Stevan Paul und Sven Heine veranstaltet die zweitgrößte Hamburger Lesereihe, das "Kaffee.Satz.Lesen" - in den "Baderanstalten", einem Loft des Kabarettisten Christian Bader (jeweils am letzten Sonntag ab 16 Uhr in Hasselbrook). Es geht munter zu. Frühes Kommen sichert gute Plätze.
 
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"transcript" ist d e r führende sozialwissenschaftliche Fachverlag für innovative Kommunikations- und Kulturwissenschaften. Das Programm stellt in fast dreißig Reihen spannende Zeitdiagnosen zur Diskussion, beispielsweise zur Migration und zum Islam, vor allem aber zu einer Weiterentwicklung des Kulturbegriffs mittels aktueller Cultural und Media Studies, die Themenfelder wie das Fandom der Star Trek-Fans und anderes umfasst.
 
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Rolf Paysen ist ein herausragender Druckberater und kreativer Gestalter, unter anderem für den "Nachttischbuch-Verlag". Danke. Mehr noch, er ist geduldig. Das ist in der Branche eine fast übermenschliche Herausforderung. Zudem engagiert er sich in zahlreichen gemeinnützigen Vereinen und Initiativen, was allgemein leider auch selten geworden ist.
 
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Die Hamburger Kulturbehörde versucht mit bescheidenen Mitteln große Erfolge zu erzielen. Dazu gehören diese Webseiten mit Hinweisen auf Lesungstermine in der Hansestadt, aber auch Hörproben, die sogar in einem Archiv kostenfrei für Surfer zur Verfügung stehen. Da ist mal einer Behörde dank fleissiger Mitarbeiter etwas gelungen, was anderen Städten noch kein Vorbild ist, schade.
 
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Der "Klaus Wagenbach Verlag" steht seit über vier Jahrzehnten für ein Ersteklasseprogramm und für Unabhängigkeit. Jährlich erscheint "Die Zwiebel", eine pellenreiche Anthologie "für wilde Leser", die Geschmack macht auf all die guten Bücher, die keiner sonst und noch dazu so gut machen könnte. Respekt und Verneigung für dieses unerreichbare Vorbild.
 
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Die Fraktur, also die "gebrochenen" Schriften werden immer wieder schlechthin mit dem "Deutschen" und mit dem Dritten Reich verbunden, obwohl die Nationalsozialisten 1941 diese Type verboten haben. Der jahrhundertelange Schriftenstreit wurde zugunsten der Antiqua entschieden. Dabei ist mancher Schnörkelkrams schön anzusehen wie Judith Schalansky nicht müde wird zu zeigen - Fraktur, eine gebrochene Liebe.
 

Freunde, Frieden, Fittes

Da sehen Sie sich aber um! Bitte.

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Das "Small-World-Projekt" versucht ernstlich und doch spielerisch der Behauptung auf die Spur zu kommen, jeder sei mit jedem irgendwie bekannt, verwandt, verschwippst, verschwägert - wenn auch über drei bis sieben Ecken. Die Columbia-University hat damit nicht nur den Hollywoodfilm "Six Degrees of Separation" inspiriert, sondern auch den Stammbaumkletterern die lange Nase gezeigt.
 
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Ein Land, das so viel im Krieg ist wie England, leistet sich den Luxus, damit nicht hinterm Berg zu halten - so wie die Deutschen mit Afghanistan, wo laut Peter Struck (Ex-Verteidigungsminister der Rot-Grünen) "am Hindukusch das Grundgesetz verteidigt" wird. Das "Imperial War Museum" in London zeigt, was Krieg weltweit in und für die Köpfe bedeutet, was geschieht, wenn Länder von den eigenen Landsleuten überfallen werden und zuhause (noch) keine Fernsehbilder parat sind. Und das in aufregenden Fotografien und Malereien, in Dokumenten und Ausstellungen!
 
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Die "Kulturwerkstatt Harburg" ist eine Stadtteilkulturinitiative der ersten Stunde in Hamburg - und über die Jahrzehnte bundesweit einzigartig geblieben. Seit den Siebzigern gibt es hier erstklassige Filme zu sehen, Fotographien, es gibt Lesungen, ein Kochen der Kulturen, Boule und anderes - ein Klassiker kurzum. Und der Bürgerverein kommt allein zurecht ohne Staatsknete.
 
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Michael Batz ist Autor, Regisseur, Dramaturg, Lichtkünstler - es ist zu schwierig, alles aufzuzählen. Er ist vor allem ein toller Mensch. Und er erzählt immer von den Menschen, selbst wenn diese vergessen haben, was das ist. Sein Spiel vom "Hamburger Jedermann" ist jeden Sommer in der Speicherstadt zu sehen.
 
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Henryk M. Broder ist seit Jahrzehnten Autor der Spitzenklasse. Und hier ist er so zu lesen, wie er ist - nicht wie ihn der "Spiegel" gerade mal als Provokateur gut findet. Seine Homepage ziert die Zeile: "Selber schuld, wenn Sie mir schreiben". Und tatsächlich ist oft entlarvender, was Leser mailen als eine Rubrik wie "Der Schmock der Woche". Lesenswert ist es allemal, was sonst nie gedruckt würde.
 
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Franklin Hollander ist ein wunderbar einfühlsamer Fotograf, der zuletzt zahlreiche Star-Portraits angefertigt hat, unter anderem von Reinhold Beckmann und Sarah Connor. Seine Art der klassischen Schwarzweißaufnahmen (beispielsweise von Ulla Meinecke) hat Kollegen wie Jim Rakete inspiriert.
 
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Alle ärgern sich über Viren, Spams, Trojaner und sonstige Späße, die uns Microsofts "Sicherheitslücken" bescheren. Weil es oft mehr Energie kostet als Nutzen bringt und sogar ernstliche Schäden, hat die Bundesregierung ein "Bundesamt für Sicherheit im Internet" (BSI) eingerichtet. Bundesbehörden mißachten deren Ratschläge konsequent. Aber Bundesbürger haben viel von den aktuellen Warnungen und kostenfreien Download-Angeboten und Hinweisen. Das könnte sich schlagartig ändern, wenn sich Bundesinnenminister Schäuble auf ein Gesetz versteift, das sogenannte "Bundestrojaner" für heimliche "Online-Razzien" gestatten soll - dann ist jegliches Vertrauen in einen staatlichen Schutz der Bürger passé.
 
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Sybs Bauer ist eine faszinierende Designerin, die sich jeder Beschreibung durch ihr Können entzieht, beste britische Ausbildung - also selbst nachsehen, was sie so alles entwirft! Und staunen und kaufen. Und mit einem edlen Design für Ihre Firma beauftragen. Oder an Ihrer Kunsthochschule erfolgreich unterrichten lassen, was andere schon taten. Aber wie sind Sie eigentlich auf diese Seite geraten?
 
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Schon die zweite Talk-Reihe des DesignTransfer an der Universität der Künste/Berlin zu Design aus London: Über das Unvermögen die Welt zu retten, die Transformation öffentlicher Orte und architektonische Schuhe. Im Mai 2009, nähere Infos hier...
 
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Anonym surfen ist nichts Anrüchiges. Im Gegenteil: Die eigene Sphäre schützen, gehört zu den Grundrechten. Gleichwohl wird von vielen Internetunternehmen beobachtet und ausgespäht. Daher dieser Non-Profit-Dienst JAP, der per kostenfreier Software erlaubt, einigermaßen die Privatheit zu wahren.
 
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Katrin Dorn erzählt so einfühlsam und leidenschaftlich wie sie Tango tanzt. Ihre Romane zeigen Schritte, die vertraut scheinen und doch anders sind. Als Coach unterrichtet sie "kreatives Schreiben" - aber ihre Kunst ist eigentlich kaum zu unterrichten. Ein Grund mehr, ihre Lesungen oder Seminare zu besuchen.
 
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Der "Deutsche Bundestag" ist im Internet prima vertreten, besser als so mancher Bürger durch seinen Abgeordneten - und in jedem Fall professioneller als die Politik, die in Berlin gemacht wird. Es lohnt dort nachzulesen und auch bei den Gesetzgebungsprozessen zu stöbern - oder den "eigenen" Abgeordneten darüber zu kontakten
 
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Manche Abgeordnete sind allerdings so, dass man lieber keinen Kontakt mit ihnen möchte. Was bleibt dann in einer repräsentativen Demokratie? Die "Initiative für interaktive Demokratie" bietet ein Portal mit Informationen und Hilfen vor und nach der Wahl, lehrreich und amüsant. Da sollte mancher Abgeordnete mal draufsehen! Bevor ihn eine virtuelle Demonstration erwischt.
 
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Lehr- und Weiterbildungseinrichtungen für Journalisten und Autoren gibt es viele, aber kaum eine mit soviel klassischem Ethos: Das von der Evangelischen Kirche finanzierte "Medienbüro Hamburg" macht modischen Schnickschnack nicht mit, der anderenorts Journalismus als Schön- und Dummheitswettbewerb vermarktet. Dafür steht das halbjährliche Programm und vor allem die Leiterin Rita Weinert, die ihr Handwerk noch beim Rundfunk lernte. Vom 28.-30. November 2008 coacht der Nachttischbuch-Autor Rainer B. Jogschies im "Medienbüro" wieder angehende Sachbuch-Schreiber.
 
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Aufdemholodeck ist viel los, was - anders als auch dem Voyager-Holodeck - so noch nicht zu sehen war. Das Netzwerk aus Kreativen bietet Expertise und Überraschungen, ein Planungsbüro der besonderen Art!
 
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Ehrenwort - die geben zu allem ihren Senf! "Ehrensenf TV" ist Internetfernsehen für den Durchblick, den andere Sender sich mehr schlecht als recht mit Scheibenwischer oder klamottigen Comedy-Nachrichten verschaffen. Mit einer Anchorwoman so wie Anne Will nie hätte werden können, originell und charmant. Leider machte die Moderatorin Katrin Bauerfeind Schwangerschaftsvertretung für Tita von Hardenberg, ein fataler Abstieg beim beruflichen Aufstieg. Und dann auch noch eine dusselige Moderation bei der "Berlinale"-Eröffnung 2008! Aber ein Blick ins Archiv lohnt immer - beispielsweise zum klinsigen "deutschen Sommermärchen" oder "Bush Bingo" oder wie echte Männer Halloween-Kürbisse aushöhlen.
 
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ver.di ist ein Sammelsurium von Gewerkschaften, bunt, chaotisch und teils nervig. Aber dort finden sich Nischen mit Kolleginnen und Kollegen, die wirklich etwas zu sagen haben und nicht nur brubbeln. Wichtige Informationen, diskussionswürdige Meinungen und Konatkte finden sich beispielsweise immer wieder in "M - Menschen machen Medien", der Zeitschrift der "deutschen journalisten union" (dju) in ver.di - nicht zu verwechseln mit dem DJV, der oft näselnden Standesorganisation der Zunft.
 
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Scheitern stärkt, ist das Motto einer Homepage mit so sympathischen Rubriken wie den "Scheitern-Charts" (mit den Top Ten bundesdeutscher Insolvenzen und dem einsamsten Tier im Streichelzoo). Sieben Kreative aus einer Praktika-Initiative haben Ideen zum Scheitern, eine linkliste sowie eine Scheitern-Galerie (mit Fotos von Christine Coring und anderen) zusammengetragen - das kann nur gut gehen, oder nicht?
 
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Die Achse des Bösen kennen wir von denen, die ein Rad ab haben. Aber "Die Achse des Guten" (DADG) muss sich erst noch a-symetrisch bekannt machen. Gegen den bösen Mainstream schreiben Blogger gegenan, die das eigentlich nicht nötig haben sollten: Klassejournalisten wie Cora Stephan, Burkhard Müller-Ullrich, Mathias Horx und Henryk M. Broder. Sie alle schrieben und schreiben sonst für die großen Magazine und Medien. Aber wer will noch solche Querdenker hören, nachdem alles auf Achse gebracht ist? Hier kannn man nachlesen, was es sonst nirgendwo mehr zu lesen gibt.
 
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Nicht jeder kann ein Journalist sein, noch dazu ein guter. Wenn man nicht selber schreiben kann und möchte, hilft es. sich jemandem anzuvertrauen. Aber nicht jeder Journalist ist freundlich, fachkundig und fair. So ein seltener ist freilich Dr. Uwe Westphal, der routiniert berät und als guter Geist schreibt, was benötigt wird, er redigiert und lektoriert. Er selber veröffentlicht spannende Sachbücher zu Biotopen wie "Wilde Hamburger!" und Feinden der Biotope, beispielsweise ein brisantes Buch zum Mühlenberger Loch bevor der A-380 hineinstürzte.
 
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Wo stecken die Freunde wieder mal? Wo der Eheman, wo die Kinder oder der Hund? Die Welt ist groß. Doch dank Handy sind alle Verlorenen schnell zu orten - wenn der Anschlußinhaber dem zugestimmt hat. Auf Städtekarten ist dann genau zu sehen, wo sie sich ballen oder ob sie aneinander vorbeilaufen ... Längst ist der Überwachsungsirrsinn zum Spaß geworden: Menschen beobachten die "Plazes"-Profile anderer, um sie irgendwann mal genau dort zu treffen, wo sie gerade telefonieren (oder nicht).
 
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Wer hat eigentlich keine Angst vorm Zahnarzt? Hier bemühen sich Zahnärzte, ein wenig von der Angst zu nehmen. Man kann dabei lächeln, was ja schon mal ein kleiner Fortschritt vor der Behandlung ist.
 

Hör-, Les- und Trinkbares

Wenn Sie noch nicht völlig von Sinnen sind ...

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Das "Consortium" ist DIE offene Bühne Hamburgs. Hier spielen Newcomer und alte Hasen aus Pop, Blues, Jazz und Klassik, eintrittsfrei. Das Programm gibts weit im Voraus im Internet.
 
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Freiburg hat nicht nur viele warme Tage im Jahr, sondern auch einen heißen Keller im Herzen der Stadt: Der alte Weinkeller ist architektonisch reizvoll und hier, im "Jazzhaus", spielen herausragende nationale und internationale Musiker. Seit kurzem hat der Club sogar ein eigenes Plattenlabel mit einem interessanten Programm. Unter anderen ist dort Lisa Doby erschienen, die auf ihrem ersten Album beispielsweise eine fesselnde Version des Beatles-Songs "Eleanor Rigby" bietet. Unbedingt hörenswert sind auch die anderen Hörproben auf der Homepage.
 
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Als das Video das Radio killte, war es eigentlich ohnehin zu spät. Da war die Äther-Welt schon voller schlechter Musik, mieser erfundener Bands mit Alben, die jeder Beschreibung spotteten. Bis heute ist es nicht besser geworden, aber nun ist es wenigstens vom obskuren "Privatfernsehen" veranstaltet und verantwortet. Zeit ins Museum zu gehen: Eines der üblen Covers oder das der ätzenden Songs: "Bad Music Radio" hat dafür eigens Grusel-Rubriken angelegt.
 
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Das "Café Leben" ist seit 2006 DIE Harburger Kneipe für DJs und Autoren oder Leute, die einfach nur ein Bierchen trinken und was essen wollten, um dann rauschende Nächte mit Musik und Lesungen zu planen. Inzwischen haben Gästen einen Verein gegründet, um ein richtiges Programm auf die Beine zu stellen - eine Besonderheit in der Gastronomie.
 
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Besondere Konzerte, aktuelle und aus fröhlicherer Vorzeit, sind am Mittwochabenden ab Acht im "DeutschlandRadio Kultur" zu hören. Wer keine Lust auf "Mittwochskartoffeln" hat, kann hier Perlen der Popmusik lauschen, auch als livestream. Dazu gibt es fundierte Infos zu den Musikern und zur Bandgeschichte, inzwischen eine Seltenheit im Radio.
 
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Und wo hört man heute besondere Konzerte? Auf dem Parkplatz Schulterblatt/ Ecke Max-Brauer-Allee in Hamburg im "Mobilen Blues Club": Ein Zirkuswagen, in dem von mittwochs bis samstags ab 20.00 Uhr große Künstler ganz nah zu sehen und zu hören sind, u.a. Meike Schrader.
 
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"Leinen los!" ist das jährliche Kulturfest im Harburger Binnenhafen, ein Fest für die ganze Familie, eintrittsfrei und beschaulich mit historischen Schiffen zum Umherschippern - DIE Alternative zum Gedränge und Gedöhns auf dem Hamburger Hafengeburtstag, nicht-kommerziell und informativ - die Planung hat "Am Kanalplatz 6" schon wieder begonnen.
 
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Meike Schrader ist eine ungewöhnliche Songwriterin. Ihre Texte passen nicht zum Mainstream - deutsche Liebeslieder und Träumereien sind meist schlecht benotet. "Mondfähre" oder "Schnee in meinen Augen" sind musikalische Miniaturen und auf der Homepage des Duos "Himmel und Ernst" als MP3 zu hören.
 
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Noch in den Siebzigerjahren war alles kompliziert und teuer. Es kostete zwanzig Pfennig (also zehn Cent), um unbegrenzt mit jemandem zu telefonieren. Es gab nur einen Anbieter mit einem klaren Grundpreis, den man sich auch beispielsweise mit Nachbarn teilen konnte. Draußen gab es überall überdachte Telefone zum selben Zweck, aber ohne jede Grundgebühr. Das war Christdemokraten und Liberalen alles zu monopolistisch. Deshalb haben wir heute hunderte Tarife in irrsinniger Höhe, noch weniger Service als früher und hochverschuldete Kiddies sowie Pleite- und Aasgeier, die Betriebe dicht machen und sich Prämien auszahlen. Um durchzublicken, wie es wenigstens ein wenig billiger sein könnte, gibt es dies Serviceportal, das aktuell über die Vorwahlnummern auf dem laufenden hält, bei denen gerade ein paar Cent zu sparen sind. Was für Zeiten!
 
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Na gut, auch wenn wieder ein Jahreswechsel vorüber ist und die Weihnachts- oder die Neujahrsansprache des Merkels nicht im Sender verwechselt wurden, es gibt viel zu tun. Denn mehrere Internet-Initiativen bieten die Möglichkeit an, eigene Ansprachen ins Netz zu stellen, beispielsweise wie die Neujahrsansprache des Vorsitzenden des der "Zugezogenen Männer Ende 40, die immer links waren, eigentlich alles haben, sich trotzdem auf merkwürdige Art und Weise benachteiligt fühlen und darunter leiden e.V.". Unbedingt bedenkenswert!
 
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Immer schön langsam essen, hieß es früher. Doch nun leben wir in den Zeiten des Futterns, des "Fast Food". Da ist der Slogan "Geniessen mit Verstand" plötzlich Lebensstil. Gut gemeint und sicherlich gesund. Es kann aber auch auf den Magen schlagen. Denn die Slow Foodies mit der Schnecke im Logo werben neuerdings in der "Deutschen Bahn" für sich - mit einem Gericht, das Nitritpökelsalz enthält, in der Mikrowelle gebritzbrutzelt und bei 190 km/h serviert wird. Auch das Magazin gibt manchmal mehr Grund zum Schmunzeln als zum Köcheln. Egal angesichts Gammelfleisch!
 
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Wer noch kein Konzert mit Abi Wallenstein erlebt hat, weiß nicht, was er im Leben vermisst. Abi Wallenstein singt Blues und Rock in einer Weise wie man sie nicht an der Elbe vermuten würde, er ist Inbegriff für eine Musikkultur, die abhanden zu kommen droht. Glücklicherweise ist Abi Wallenstein stets auf Tour, wenn er nicht gerade an einem Album arbeitet. Auf seiner Homepage gibt´s Hinweise, wo. Und Ausschnitte aus seinen CDs - unbedingt anhören! Und gerade erschien seine CD "Blues Culture", die wunderbar rauh und doch feinnervig ist.
 

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es ...

Was ist das denn nun wieder für ein Verein?

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Manchmal glaubt man, es würde sich in diesem Land niemand mehr für andere engagieren. Das länderübergreifende Portal "Sozialprojekte.com" gibt ein anderes, vielfältiges Bild - interessante links, witzige Buchtipps und andere Hilfen ...
 
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Im Wendland proben Politiker immer noch den Bürgerkrieg gegen ihre Wähler, wenn die Castoren wieder mal Strahlenmüll in die schöne Landschaft bringen. In Wustrow nahe Lüchow und Dannenberg liegt seit den Achtzigerjahren eine "Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V.". Das kleine Fachwerkhaus in der "Kurve Wustrow", so sein Name, ist inzwischen international bekannt und gern besucht. Denn hier lernen Menschen aus aller Welt, ob aus Bosnien oder Palästina, wie man sich auseinandersetzen kann - nur Parteifunktionäre aus Berlin oder Hannover waren noch keine da ...
 
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Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen steht die "Stiftung Mitarbeit" mit Beratung und Information, der Vermittlung von Kontakten und Vernetzungsmöglichkeiten sowie vielfältigen anderen praktischen Hilfestellungen zur Verfügung. Über tausend lokale Gruppen, vornehmlich aus den neuen Bundesländern, wurden seit 1991 mit kleinen finanziellen Starthilfen bis zu € 500,– bei ihrer Arbeit unterstützt.
 
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"Zebralog" unterstützt Entscheidungsprozesse in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft digital. Mit Hilfe von Online-Dialogen werden Beziehungen und Wissensaustausch zwischen Politik und Bürgern organisiert, um Entscheidungen demokratischer und qualifizierter gestalten zu können. Ein Blick auf die Vielzahl der Projekte lohnt sich, um nicht völlig an Berlin und dem ländlichen Banausentum der Parteien zu verzweifeln.
 
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Die "Kulturpolitische Gesellschaft" - vor über dreißig Jahren in der Hamburger "Fabrik" gegründet - zählt mittlerweile mit zu den wichtigsten Vereinen Deutschlands. Als Dachverband organisiert die "KuPo", wie sie von Anhängern und Fans liebevoll genannt wird, Theorie und Praxis der "Kultur für alle", so ihre Ausgangsforderung. Dazu wurde eigens ein Forschungsinstitut in Bonn gegründet und so wichtige Einrichtungen wie der "Fonds Soziokultur", der Jahr für Jahr Projektideen aus dem Kulturbereich finanziell fördert. Derzeit ist auf ihrer Homepage ein medienpolitisches Plädoyer des Nachttischbuch-Autors Rainer Jogschies nachzulesen.
 
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Die "Initiative eParticipation" will Politik und Verwaltung ermutigen, wichtige Entscheidungsprozesse durch internetgestützte Partizipationsverfahren zu stärken. Die Methodik, Technik und gesellschaftliche Nachfrage sind jedenfalls vorhanden - oft fehlt allerdings noch die Überzeugung innerhalb der Politik, dass diese Werkzeuge positiv angewandt werden können. Deshalb macht eParticipation außerhalb des Netzes Informationsveranstaltungen, Marktstudien und weitere Formen der Öffentlichkeitsarbeit. Die Initiative wächst, denn sie ist offen für weitere Organisationen, die die Demokratie modernisieren wollen.
 
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Der Verein "FoeBuD" setzt sich schon seit 1987 für Bürgerrechte und Datenschutz ein. Seit der Bundesinnenminister immer mehr die Bürger bespitzeln will, hat das Fachwissen dieser Aktivisten noch größere Bedetung bekommen. Auf ihrer informativen Homepage kann auch Open-Source-Software für Anonymität im Internet heruntergeladen werden.
 
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