In seinem dritten Gedichtband nimmt Paul Heinrich Motive der vorangegangen auf: Die Einsamkeit des Nachts vor dem Kühlschrank, die Sehnsucht nach einem anderen Leben, die Selbstvorwürfe und Lebensentwürfe ...
Aber diesmal schimmert überall die Liebe zwischen den Zeilen hindurch, sie leuchtet in seinen Versen. Nicht wie der Polarstern, aber hell genug, dass man etwas mehr sehen kann als man es gemeinhin sonst aus Liebesgedichten erfährt.
Zwischen Hass, Liebe, Suff und Heiraten
Vom Ende und Anfang aller Verzweiflung
Paul Heinrich erzählt in seinem dritten Gedichtband von der Liebe und dem Verlassensein, von der Wut über die Welt und der Sehnsucht nach ihr.
Man steht auf, legt das Buch zur Seite und weiß. Es ist nach Tisch.
Wie kein Zweiter destilliert Paul Heinrich, was ihm nachts durch den Kopf ging, in Gedichten, die schmerzen und versöhnen. Nach "inne halten" (2008) und "tellerrandwärts" (2009), die innere Zerrissenheit und das Suche nach Sinn im Leben schilderten, sind nun Liebe und Selbstaufgabe, das Aufbäumen und Sich-Ergeben das Thema.