Was sagt uns Musik noch?

Lese- und Hörproben aus dem On-The-Road-Roman "Treulose Tomate ist nicht mein Gemüse!"

Roland T. Prakken erzählt in seiner ironischen Road-Story vom Alltag und den Abgründen der Musikszene in Deutschland - und den bescheidenen, aber steten Höhepunkten einer Konzert-Kultur keineswegs abseits der dörflichen Tanzsäle (von denen andere belustigt schreiben mögen, die ihr Publikum nicht mochten).

Virtuos mischt er Traum und Alptraum, konfrontiert Ansprüche an und Abgesänge auf ein Leben mit und von Musik - ein Roman voller Spiegelungen, Illusionen und magenstressender Realität.

Autor Roland T. Prakken, fotografiert von Franklin Hollander im April 2008 (Copyright: Nachttischbuch-Verlag, Berlin 2008)
Roland T. Prakken, on the road

Die deutsche Magical Mystery Tour ...

Dieser Musiker schlägt andere Töne an

Warum spielt einer jahrzehntelang allerorten Weltmusik und klagt allenfalls über die Jägerschnitzel und Gyrosbuden auf dem Land? Roland T. Prakken wundert sich mehr über Veranstalter, die dümmer sind als das Publikum es für möglich halten würde, das ihnen für Live-Musik stattdessen dankbar ist. Er beschreibt mit Witz und Wahnwitz, wie Musiker an sich zweifeln und damit rechnen müssen, ihre Musik nicht mehr spielen zu können, wenn eine Familie gegründet wird oder bloß der Wunsch aufkeimt, einen teureren Rotwein im Lokal zu bestellen.

Manchmal sagt die Musik mehr als Wörter. Manchmal sind die Musiker auch mehr als nur eine Band. Roland T. Prakken weiß das virtuos zu gewichten. Zwischen manchem hart geschlagenen Akkord surren Solo-Läufe oder gibt ein raffinierter Rhythmus den Ton an. Bei dem Vielsaitigen hört das Konzert nicht auf, wenn das Licht abgestellt wird ...

Bestellen können Sie das Buch "Treulose Tomate ist nicht mein Gemüse!" gleich und hier und rund um die Uhr: In unserem Nachttischbuch-Onlineshop. Wir senden es Ihnen portofrei.


Warten Sie nicht erst bis das Buch verfilmt wird oder als Musical Reisebusse magisch anzieht - lesen Sie gleich hier und jetzt einige Seiten, hören Sie die Musik ...

Autor Roland T. Prakken, fotografiert von Franklin Hollander im April 2008 (Copyright: Nachttischbuch-Verlag, Berlin 2008)
Roland T. Prakken im Harburger Hafen

Der deutsche Arlo Guthrie ...

Dieser Musiker schlägt vertraute Töne an, aber anders

Seit dem Sommer 2008 tourt Roland T. Prakken, um seinen ersten Roman ("Treulose Tomate ist nicht mein Gemüse!") und seine neueste CD vorzustellen. Die Zuhörer sind überrascht, denn sie hören Vertrautes mit jazzigen Akzenten, Gewohntes mit aufregenden Abwandlungen und neuere Stücke als wären sie immer schon Folkhits gewesen.

Der holländische Fotograf Franklin Hollander, der selbst gern Blues interpretiert, hat den gebürtigen Harburger Prakken mit (ebenfalls mit holländischem Pass) abgelichtet als wären sie seit Jahren Freunde. Hollander, der als Portraitist und Konzertfotograf beispielsweise Ulla Meinecke und Marius Müller-Westernhagen in ihren Anfängen begleitete, fand die Zeit für den durch jahrelangen Touren gereiften "Newcomer" Prakken. Für den Nachttischbuch-Verlag fotografierte er einige Sets. Informationen dazu finden Sie in der linken Spalte.


Lass´ mich nicht allein im Zoo heut´ nacht

Die neue Tour, mit neuen Songs - und auch Texten von und mit Rainer Jogschies

Sie sind seit Jahrzehnten befreundet und haben auch schon zusammen Musik gemacht: Roland T. Prakken und Rainer B. Jogschies. Im Nachttischbuch-Verlag haben sie das erste Mal seit langem wieder zusammengearbeitet: An dem Tourbuch "Treulose Tomate ist nicht mein Gemüse", das unterhaltsam und ironischen die Schrecknisse schildert, wenn in Deutschland Musiker unterwegs sind. Roland Prakken liest daraus während seiner Konzerte landauf, landab vor.

Und auch Rainer Jogschies ist mit seinen Texten zu den Leiden heutiger Autoren ("Der Buchmesser. Reloaded") oder dem Phänomen Stress bei notorischer Langeweile  ("Die Non-Stop-Gesellschaft") seit Jahren viel unterwegs zu Lesungen und Vorträgen.

Da kam von Veranstaltern die Frage auf, ob man nicht etwas Gemeinsames auf die Bühne bringen könnte, mehr als schöne Musik und mehr als kritische Literatur. Das Programm LASS MICH NICHT ALLEIN IM ZOO HEUT NACHT kombiniert die neu geschriebenen deutschsprachigen Blues-, Folk- und Popsongs Prakkens mit ihrer wunderbaren Ironie und den ins Ohr gehenden Melodien mit kurzen Glossen, Geschichtchen und bissigen Kommentaren, die Rainer Jogschies zu Sprachfüllseln und Verwahrlosungen geschrieben hat. Das Buch mit 50 solcher "Sagemüsse" erscheint im Frühjahr im Nachttischbuch-Verlag (ISBN 978-3-937550-18-3).

Als Klangprobe können Sie sich dem Song "Katzengold" als Titellied zu "Treulose Tomate ist nicht mein Gemüse!" anhören. (In der linken Spalte einfach doppelklicken!). Dort finden Sie auch die ultimative Hamburg-Hymne: "Morgens auf der Reeperbahn um halb zehn":  Eine Leseprobe aus "Bis hierhin" von Rainer Jogschies  finden Sie hier: Das Füllsel "Gerne!" - der Grund, weshalb der Autor sich kaum noch in Restaurants traut.

Veranstalter in Kommunikationszentren, Kneipen oder Kulturvereinen, Eventplaner aus Gastronomie, Firmen und Behörden können ihre Anfrage gern über die Serviceseiten des Nachttischbuch-Verlages richten. Wir vermitteln kostenfrei Kontakt zu den Autoren und Auftritte bei Ihnen, deren Konditionen Sie auch bei Cross Culture Music erfahren (siehe links u. a. die PDF "Freiheit").
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