Was bisher geschah und noch geschieht ...
Die ersten 16 Bücher für den Nachttisch
Seit 2002 arbeiten Autorinnen und Autoren an Büchern für den
Nachttischbuch-Verlag. Es wurden Debüts und Originalausgaben von Kurzgeschichten, Gedichten, Romanen, Essays und Sachbüchern, die angesichts der Vermarktungs- und Vertriebsmechanismen bei anderen Verlagen in diesen Formen keine Chance gehabt hätten.
Erst seit 2004 sind die ersten Bücher erschienen, die wir hier kurz vorstellen. Ausgiebiger können Sie jeweils unter der Rubrik "Autoren" oder "Hör- und Leseproben" kostenfrei nachlesen, was Sie interessiert.
Beispielsweise ging Im Juni 2008 TREULOSE TOMATE IST NICHT MEIN GEMÜSE des Hamburger Jazzgitarristen Roland T. Prakken auf große Deutschlandtour - mit faszinierender Live-Musik und Lesungen - er tourt immer noch, und liest auf Wunsch. Im Januar 2009 erschien zum fünfjährigen Jubiläum als zehntes NACHTTISCH-Buch bereits der zweite Gedichtband von Paul Heinrich: TELLERRANDWÄRTS .
Im Juli 2009 erschien - zum vierzigsten Jubiläum des deutschen Schriftstellerverbandes VS - eine aktuelle Kommentierung der Situation zusammen mit dem viel gelobten Roman DER BUCHMESSER von Rainer B. Jogschies noch einmal, als stark erweitere "Reloaded"-Version ... Es war zugleich der erste Band der neuen
Reihe |: Reprints.
Und in 2010 startete der Verlag erneut mit einem Gedichtband: Paul Heinrich schrieb in NACH TISCH von Liebe, Verzweiflung und Sehnsucht. Dies Thema beleuchtete Nikola Anne Mehlhorn in SALZFLUT von einer anderen, tragischen Seite: Der letzte Teil ihrer Trilogie schildert nach den erfolgreichen Titeln "Brachmond" und "Sternwerdungssage" den inneren Kampf um Glaube und Gewissheit ...
Nach seiner Trilogie - "inne halten", "tellerrandwärts", "nach Tisch" - fasst Paul Heinrich 2012 den stillen Stand der rasenden Zeit in HAUSER zusammen. Er fleht in seinen Gedichten einen an, der schon vergessen wurde, als er noch nicht einmal gelebt hatte - der Mythos Kaspar Hauser wird auf einmal von einer ganz anderen Seite Thema: Was ist ein Europa noch wert, dass Spekulantensorgen bedient - und Hauser vergaß?
Sie können alle Bücher bequem, ganztägig und versandkostenfrei in unserem Nachttischbuch-onlineshop gleich hier bestellen. Wir senden Ihnen dann das Buch gegen Vorkasse schnell zu. Den Button finden Sie jeweils am linken Seitenrand.
Hauser
Paul Heinrich nähert sich Kaspar Hauser
Paul Heinrich erzählt in seinem vierten Gedichtband von einem seit langem Verstorbenen, der womöglich nicht einmal lange gelebt hat: Kaspar Hauser. Ist er, "das berühmteste Findelkind aller Zeiten", heute unser Lehrmeister? Einer, der erst spät sprechen lernen musste? Einer, der in Europa die Dinge ordnen sollte - und Opfer von menschenverachtenden Intrigen um Macht und Thronfolge wurde?
Es ist wohl eine Frage der Wegrichtung. Paul Heinrich nähert sich an - "für uns", wie es in der Widmung heißt.
Der Autor verneigt sich vor Kaspar Hauser, anlässlich dessen 200. Geburtstag.
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Salzflut
Nikola Anne Mehlhorn erzählt von der großen Liebe, der Sehnsucht, der Kirche und Sex
Ihre Erzählungen zeigen die Einsamkeit, wie sie ist: Verzweifelt, sinnlos und doch auch traurig komisch. Lakonisch schildert Nikola Anne Mehlhorn einen Leidensweg, an dessen Rändern es drunter und drüber geht. Das ist spannend und manchmal auch schauerlich ...
Sie erzählt in "Salzflut" - nach den hochgelobten Erzählungen "Brachmond" und "Sternwerdungssage" ebenso von der Liebe wie vom Verlassensein, von der Wut über die Welt und der Sehnsucht nach ihr.
Der Autor lebt am Hamburger Stadtrand. In der Universität Hamburg ist die ausgebildete Hornistin für die "Akademische Musikpflege" zuständig. Mehr...
Kanzlerbonus - Roman über eine friedliche Revolution
Johannes Goettsche schrieb satirisch über die Berliner Politik
Ein Kanzler auf Kur: In der thüringischen Provinz soll sich Werner Kolb erholen, von einer Ohnmacht im Reichstag und von der Politik. Seine Personenschützer wurden abgezogen. Im kleinen Ort Bad Rhode erkennt ihn scheinbar niemand. Kolb ahnt nicht einmal, dass Terroristen hinter ihm her sind. Und in Berlin wird bereits um seine Nachfolge gerangelt.
Ein Stück wie aus dem Tollhaus. Johannes Goettsche erzählt mit Sachkenntnis und abgründigem Witz vom Innenleben bundesrepublikanischer Politik. Ein spannender und aberwitziger Roman über die Selbstverliebtheit der politischen Kaste und die Verlockungen der "Bürgernähe".
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21 Hamburg 90 - Reportagen aus einem welt- und un-bekannten Stadtteil
Rainer Jogschies verfolgte über Jahrzehnte Schicksale und Ereignisse in Hamburg-Harburg
Ein unbedeutender Stadtteil am Rande Hamburgs - und doch spätestens seit dem "11.9." weltbekannt: Harburg an der Süderelbe. Der Journalist Rainer Jogschies berichtet Unglaubliches von dessen gebeutelten Bewohnern, ihren verschworenen Beamten und den skrupellosen Provinzpolitikern. Es ist ein spannendes Stück deutscher, verdrängter Politik-Geschichte und die Unfähigkeit von Journalisten, mehr als ihre selbst auferlegte "Ökonomie der Aufmerksamkeit" leisten zu können. 2013 wird der Stadtteil Harburg wiederum weltweit besehen: die Internationale Gartenschau (igs) und die International Bauausstellung (IBA) versprechen zynisch "lauschige Paradiese" und "attraktive Erlebniswelten" - inmitten von Industriemüll und einer brodelnden Hartz-IV-Hölle.
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nach Tisch
Paul Heinrich dichtet von Liebe, Sehnsucht, Sex und Suff
Seine Gedichte erzählen von der Einsamkeit, die mit der Zweisamkeit zwar schöner, aber auch verzweifelter werden kann - zumindest zweifelnder.
Paul Heinrich erzählt in seinem dritten Gedichtband von der Liebe und dem Verlassensein, von der Wut über die Welt und der Sehnsucht nach ihr. Man steht auf, legt das Buch zur Seite und weiß: Es ist nach Tisch. Paul Heinrich ist ein Moralist ohne moralin zu schreiben.
Der Autor lebt zurückgezogen in Süddeutschland. Die Gedichte sind sein Zuhause.
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Der Buchmesser - Erzählung vom Ende des Erzählens
Rainer B. Jogschies schrieb satirisch über die Buchmesse
Ein Autor auf einer weiten Reise. Auf der Frankfurter Buchmesse will er sein Manuskript verkaufen. Alles, was schiefgehen kann, geht schief.
Doch er hat Erfolg. Nur was für einen!
Die Satire von einem, der auszieht, sein Glück zu suchen: Das jährliche Treffen der Autoren ist da nicht bloß ein Jahrmarkt der Eitelkeiten mit dem Charme eines kleinstädtischen Baumarktes. Besäufnisse und mancherlei Blödheiten sind noch die geringsten Belastungen beim Buch-Machen.
Rainer B. Jogschies hat das in über zwanzig Jahren als Buchautor erfahren. Die Schwierigkeiten eines ersehnten Bucherfolges sind ernster. Die ihn wollen, machen sich dabei oft nicht nur lächerlich. Der erträumte Bestseller in dieser Erzählung erlebt den Alptraum eines Restsellers. Ramsch wird nicht nur geschrieben. Er wird das Markenzeichen der Branche.
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Der Buchmesser. Reloaded - Erzählung vom Ende des Erzählens
Rainer B. Jogschies aktualisierte die Odyssee der Autorinnen und Autoren
Und wieder, noch einmal und immer noch: Ein unbekannter Autor will sein Manuskript endlich an den Verlag bringen ... Er hat gleich Erfolg. Aber was für einen! Statt Bestseller wird er Restseller – von der Buchmesse kehrt er als Ramscher zurück.
Nach fünf Jahren wird das Erfolgsbuch des Hamburger Journalisten Rainer B. Jogschies noch einmal aufgelegt.
Es sei eine „Aufputschpille für Autoren“, schrieb Anne von Blomberg im Internet-Portal „Read Me“, 2004, nach der Erstveröffentlichung des Romans „Der Buchmesser“. Und im Fachmagazin für Journalisten „Menschen machen Medien“ hieß es gleich bei der Erstveröffentlichung: „Früher beschrieb man solche Pilgerreisen unter Titeln wie „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“.“ Die Erstausgabe von „Der Buchmesser“ sei allerdings „fast schon ein Tatsachenroman!“.
Fünf Jahre später erscheint die ironische Erzählung von einem schriftstellernden Don Quichotte also noch einmal als stark erweiterte Neuauflage: „Der Buchmesser. Reloaded“: Denn die Windmühlenflügel der Branche kreiseln scheinbar belebt, aber ein frischer Wind fehlt ...
„Der Buchmesser. Reloaded“ – diese kleine, böse Satire im Stil von „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“, die der Journalist und erfolgreiche Buchmesse-Besucher Rainer B. Jogschies erdacht hat, sollte jeder lesen, der sich seine Liebe zu Büchern melancholisch bewahren will ...
Und jeder, der wissen möchte, was schief geht: Ein umfangreicher Essay, „Autor verschwindet“, ist bei dieser Wiederveröffentlichung hinzugekommen.
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Schrabbelgereimte Balladen vom Scheitern
Michael Hasenfuß reimt raffiniert von Erfolg, Leben und Tod
Das ganze Leben ist ein Gedicht. Doch auf manches kann man sich einfach keinen Reim machen.
Ganz anders Michael Hasenfuß: Der Schauspieler und versierte Rezitator weiß sich auf alles einen Vers zu schmieden - selbst wenn das Leben mal leidig läuft. Ihm geht es um die großen und die kleinen Geschichten im Leben. Nämlich beispielsweise die von einem Perlhuhn, dem ein Haubentaucher einmal dumm kam. Oder die von einem Kreuzritter, der tapfer auszog, um Bretzeln zu kaufen im Morgenland - sowie von Oma Hedwig, die das Rauchen nicht lassen konnte und einen Weltenbrand entfachte. Und dergleichen. Das ist der Stoff für Balladen klassischen Ausmaßes! Da darf das Versmaß auch mal wackeln.
Michael Hasenfuß nennt seine Dichtkunst "schrabbelgereimte Balladen". Wer sie liest, fängt bald selber zu reimen an. Wer sie hört, der schmunzelt oder lacht bald. Hasenfuß versteht es, eine zeitgemäße Sprache zu kombinieren mit Klassischem und Komischem, irgendwo zwischen Schiller, Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz und Heinz Erhardt.
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inne halten
Paul Heinrich dichtet von Traurigkeit, Leben und Tod
Seine Gedichte erzählen von der Einsamkeit, die mit dem Gefühl kommt, nicht allein auf der Welt zu sein - auch wenn sich alle anderen so aufführen als wären sie es.
In zerbrechlichen Schilderungen drastischer Situationen der Verzweiflung beleuchten sie den absurden Widerspruch, dass ausgerechnet ein scheinbarer Außenseiter inmitten der geleugneten Zusammenhänge ersäuft, über die gemeinhin süffig hinweggegangen wird. Paul Heinrich ist ein Moralist ohne moralin zu schreiben.
Der Autor lebt zurückgezogen in Süddeutschland. Die Gedichte sind sein Zuhause.
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tellerrandwärts
Paul Heinrich dichtet von Wut, Liebe und Töten
Das Schwimmen ohne Wellen beschreibt Paul Heinrich in seinem zweiten Gedichtband. Es ist eines der vielen Sinnbilder, die beschwören. Eines, das vertraut klingt und doch so fremd ist. Denn seine kraftvolle Poesie schwimmt nicht auf Wellen und auch nicht gegen sie an. Sie ist zugleich sogar verzweifelt wie jemand, den beim Schwimmen die Kraft verlassen hat und der untergeht, eben weil er das vermeintlich rettende Land vor Augen hat. Denn es ist nur ein Tellerrand.
Dieses Tage-Buch des zurückgezogen lebenden Paul Heinrich knüpft an das viel gelobte Debüt „inne halten“ an.
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Treulose Tomate ist nicht mein Gemüse
Roland T. Prakken erzählt vom Musikeralltag
Was Musiker zu sagen haben, müssen sie nicht allein ihrem Instrument überlassen - schon gar nicht der allgemeinen Geschwätzigkeit preisgeben. Roland T. Prakken ist ein stiller Typ. Die langen Fahrten zwischen seinen Auftritten landauf landab haben ihn gelehrt, geduldig mit sich und seinem Publikum zu sein, ob dieses nun Jazz, Folk oder Pop hören mag. Er nutzt lächelnd die Pausen. Es sind gerade diese leeren Stelle zwischen den Tönen, die der Musik ihren Klang geben - und auch dem Roadbook, das von den Musikern erzählt, die wir abends nebenan hören können ...
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Non-Stop-Gesellschaft: Blitzkrieg gegen sich selbst
Rainer B. Jogschies bilanziert Stress und Muße
Die Zeit scheint immer schneller als wir. Wie im Märchen vom Hasen und den Igeln ist es oft zu spät für das, was wir tun wollten und noch vorhaben. Umgedreht nehmen wir es nicht so wahr.
Es sind mitnichten deutsche Besonderheiten, die solch klagevollen, und selten lustbetonten Umgang mit der Zeit ausmachen. Weltweit geht es nahezu unbemerkt um den letzten natürlichen Rohstoff, der auf diesem Planeten noch zu verteilen ist: Die Zeit.
Die seit Jahren anhaltende Diskussion um weitere "Arbeitszeitverkürzungen" beispielweise geht trotz aller Hetze in der Non-Stop-Gesellschaft womöglich an der Sache vorbei. Die Forderungen nach einer Verlängerung der (Lebens-)Arbeitszeit sind nicht zuletzt angesichts der gleichzeitigen Arbeitslosigkeitszeit erst recht widersinnig.
Rainer B. Jogschies hat zusammengefasst und mit Beispielen illustriert, wie Politiker und Gewerkschaften sowie Gestresste und Entspannte aneinander vorbeireden. Urängste treffen auf Uhrangstmacherei. Ein Essay, der zu vielen Diskussionen anregt - und dazu, sich Zeit zu nehmen.
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Nennt mich nicht Polke!
Ina Bruchlos stellt ein Leben als Lebens-Künstlerin aus
Ina Bruchlos schreibt seit einigen Jahren auf, was sie so redet, wenn der Alltag wieder einmal aus den Fugen gerät. Sie erzählt von ihrem Brotjob bei einem Musical in Hamburg, von dem Rumgerede bei Vernissagen, vom F.C. St. Pauli-Fan und seinen kleinen Erfolgen, von Kunst und Künstlichem, von missverständlichem Deutsch und allzu gut verständlichen Deutschen.
"Nennt mich nicht Polke!" war 2005 ihr wunderbar heiteres Debüt. Man hat die Malerin Ina Bruchlos oft mit dem renommierten Maler Sigmar Polke verglichen. Das ist ihr nicht recht, aber auch nicht ganz falsch. Die Autorin Ina Bruchlos könnte man am ehesten mit Thomas Bernhard, Hanns-Dieter Hüsch, Ingomar von Kieseritzky oder Eckhard Henscheid vergleichen. Das klingt auch irgendwo komisch. Also lassen wir's. Lesen Sie's selbst!
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Nirwana der Nichtse. Ortskunde
Rainer B. Jogschies beschreibt das "Globale Dorf" Harburg und das weltweite Medieninteresse daran
Der "11.9." habe alles verändert, hieß es in den Medien immer wieder. Zumindest hat es Harburg durch Presse und Fernsehen weltweit bekannt gemacht. Doch schon vor dem Anschlag auf das "World Trade Center" am 11. September 2001 war der Hamburger Stadtteil überörtlich von eigenartigem Interesse.
Der Politik- und Medienwissenschaftler Rainer B. Jogschies blickt jetzt in einer Studie auf die vielen Ereignisse zurück, die in den vergangenen dreißig Jahren zumindest bundesweit aus Harburg berichtet wurden. Er wirft in seiner "Ortskunde" die Frage auf, wie die Bewohner mit all den Konflikten und Problemen umgingen und wie sie das alles aushalten konnten. Als die Welt am "11.9." plötzlich auf das "Terrornest Harburg" blickte, sei "der Schrecken im Stadtteil selbst nicht sehr groß" gewesen, "eher schon die Verwunderung, nun auch noch solche Schlagzeilen bekommen zu haben", analysiert Jogschies. Er stellt die "Ökonomie der Aufmerksamkeit" infrage, mit der sich die Medien stets auf das eine oder andere Ereignis stürzten - und schnell wieder vergaßen.
"Nirwana der Nichtse" ist der erste Band der medienkritischen Buchreihe "Hermes' Wege", die im Nachttischbuch-Verlag in lockerer Folge erscheint.
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Mittwochskartoffeln
Ina Bruchlos philosophiert über Denken und Garnichtdenken
Ina Bruchlos beobachtet liebevoll, wie verrückt Menschen miteinander reden. Sie vergrößern dabei nur das Chaos, das sie sich und anderen als normal wortwörtlich einreden.
Ina Bruchlos nimmt sich hingegen Zeit. Sie flaniert zwischen den Worten, die sich zu eigenen Häusern auftürmen. Ihre Straße ist die Sprache. In ihren kurzen Erzählungen öffnen sich Abgründe, in die der Leser lachend sieht. Auch in das eigene Denken, das eher Süßgebäck wie den "Donauwellen" gleicht oder den unergründlichen Streckennetzen der "Deutschen Bahn".
Erleben Sie Ihren Alltag einmal bruchlos. Und Sie werden staunen, was Sie bisher übersehen oder überhört haben ...
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Bitte wenden!
Norbert Gräf und F. Christoph Schiermeyer verdrehen die Dinge bis zur Kenntlichkeit
Franz Christoph Schiermeyer und Norbert Gräf sind alles andere als einseitig. In diesem Buch ist links ein Cartoon von Norbert Gräf zu sehen, rechts stehen vier Aphorismen. Kaum ein Thema, das die Beiden nicht so wenden, dass es von den Füßen auf den Kopf gestellt wird. Das gibt den richtigen Halt bei politischen Themen und hört bei kirchlichen nicht auf, vom leeren Weltenraum ganz abgesehen.
Der Buch-Titel „Bitte wenden!“ soll ausdrücklich auch wörtlich genommen werden... Es empfiehlt sich das Buch nicht aus der Hand zu legen, da es bis auf die Lachmuskeln den restlichen Bewegungsapparat entspannt, um dem Wendehals-Syndrom vorzubeugen.
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| Wo, bitte, geht´s zu meinem Bunker? |
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Wo, bitte, geht´s zu meinem Bunker?
Rainer B. Jogschies suchte nach Schutz im Krieg - und im Frieden ...
Zweimal wurde das Buch bereits veröffentlicht: 1985 und 1988. Der STERN war irritiert, was der Reporter Rainer Jogschies zum Zivilschutz in der Bundesrepublik herausgefunden hatte: Zwar wurden Milliardenbeträge verbuddelt, um einem kleinen Teil der Bevölkerung das Überleben in einem Atomkrieg zu sichern. Aber die Verantwortlichen glaubten selber nicht an das, was sie taten.
Der renommierte Psychoanalytiker Prof. Dr. Horst-Eberhard Richter war ebenso perplex: Er hatte zunächst für eine "makabre Satire" gehalten, was der Autor da recherchiert und dokumentiert hatte.
Der Nachttischbuch-Verlag hat das im Internet nochimmer ege gehandelte Buch nach 25 Jahren endlich wiederaufgelegt: Und es ist - trotz des Endes des Kalten Krieges - immer noch aktuell.
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  | Alle_Autoren.pdf | 469.58 KB |
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