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19.05.2012
Was Sie über die Reprints wissen sollten ...Hintergründe zu den Wiederveröffentlichungen
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Was nicht mehr im Buchhandel steht, muss nicht unlesbar seinDie Reihe "Reprints" veröffentlicht vermisste Bücher wieder ...Einige Bücher sind scheinbar zeitlos. Man kann sie auch nach fünf, zehn oder fünfundzwanzig Jahren immer wieder lesen.
Bequem bestellen können Sie im Nachttischbuch-Onlineshop, rund um die Uhr und ohne Portokosten.
Der Buchmarkt zwischen Ignoranz und IrrwitzBand 1 der REIHE |: REPRINTS _ "Der Buchmesser. Reloaded"Nur fünf Jahre vergingen seit der Erstveröffentlichung: "Der Buchmesser" war 2004 die erste Veröffentlichung im Nachttischbuch-Verlag. Der Roman schilderte die Reise eines ambitionierten Autors, der mit einem Essay auf der Buchmesse einen Verlag überzeugen möchte. Doch kaum jemand hört ihm zu; er bekommt keinen Vertrag. Doch er hat Erfolg: Er verramscht massenhaft die Bücher anderer, die nicht weniger leidenschaftsvoll geschrieben wurden als sein Manuskript ... Rainer B. Jogschies hat in dieser Satire seine jahrzehntelangen Buchmesse-Besuche amüsant und melancholisch zusammengefasst. Ans Ende stellte er zwei Glossen mit Situationsbeschreibungen, wie es denn auf Seiten der Verlage aussieht und Material zur Gründung der Autorenvereinigung "Dogma". Dieser Anhang war nach einem halben Jahrzehnt nicht mehr aktuell. Aber die Lage der Autoren hatte sich nicht gebessert - im Gegenteil. Daher erschjen das Buch noch einmal als Reprint "Der Buchmesser. Reloaded", mit aktualisiertem Vor- und Nachwort, sowie einem langem Essay, was sich materiell und ideell im Schriftstelleralltag geändert hat. Es ist ein Lehrstück nicht nur für die Autoren-Verbände, sondern auch für den Buchhandel und Verlage ... Mehr ... 2004
Die Bunker in Deutschland: Zwischen Ignoranz und IrrwitzBand 2 der REIHE |: REPRINTS _ "Wo, bitte, geht´s zu meinem Bunker?"Auf dem Höhepunkt der NATO-Nachrüstungsdebatte erschien 1985 die Reportage "Wo, bitte, geht´s zu meinem Bunker?" Der Journalist Rainer B. Jogschies hatte in Behörden und bei Politikern nachgefragt, wo denn für ihn ein Plätzchen vorgesehen sei, wenn Krieg oder Katastrophen über Deutschland kämen. Die Antworten, so staunte der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter hätten bizarrer nicht sein könne - es wäre ein Stück makabrer Satire, wenn es nicht sorgsam recherchiert und dokumentiert gewesen wäre, was da Unglaubliches zu lesen stand. Fünfundzwanzig Jahre nach der Erstveröffentlichung hat der Nachttischbuch-Verlag die spannende Recherche noch einmal, leicht aktualisiert und stark redigiert aufgelegt. Denn das Bestürzendste ist, dass alles so blieb. Zwar ist der Kalte Krieg vorüber, die Blöcke haben angeblich abgerüstet - aber das Arsenal der Atomsprengköpfe ist noch effektiver, noch vernichtender geworden. Und auch die "Sicherstellungsgesetze", die Deutschland im Nu in ein anderes, undemokratisches Land verwandeln können, sind geblieben ... Daher erscheint das Buch 2010 noch einmal als Reprint, mit aktualisiertem Vor- und Nachwort und in Neuer Rechtschreibung (nur die zitierten Gesetzestexte und Aufsätze blieben im Original, an ihnen ging alles vorbei). Es ist ein Lehrstück nicht für alle, die den Friedensfloskeln der Mächtigen nicht trauen. Mehr ... 1985 |
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