Johannes Goettsche

KANZLERBONUS - Ein spannender und urkomischer Politkrimi


In Deutschland bringen Autoren oft nicht sehr viel Humor auf, wenn es um Politik geht. Während aus den USA Filme zu sehen sind, die Washingtoner Geschehnisse wie aus der Mitte Siziliens zeigen, oder britische Humoristen Londoner Entscheidungszirkel wie eine Anstalt voller  Zwangsneurotiker zeigen, sind in der Bundesrepublik die Akteure hingegen oft hölzern und die  Handlungen so heimisch und heimlich wie bei einem Komödienstadel.

Was, wenn der Kanzler auf Kur geht? Was wäre, wenn Bürger statt seiner die Politik machten?

Was ein Insider amüsant durchgespielt hat ...



Denn was wirklich in Ministerien und Parteizirkeln vor sich geht, wissen nur wenige, die zudem nicht gern und zumeist verklärend darüber reden.


Ganz anders Johannes Goettsche. Der Autor wurde 1961 in Wipperfürth geboren. Er wuchs im Bergischen Land auf. Studium der Rechtswissenschaften und Referendariat in Trier. Von 1990 bis 1992 arbeitete er als Forschungsreferent, es folgte die Promotion an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer.


Seit  1993 ist der Verwaltungsjurist in Thüringen tätig. Er erzählt aus erster Hand und doch mit genügend Abstand: Ironisch, fundiert und mit Sinn für die unfreiwillige Situationskomik, der deutschen Autoren sonst häufig fehlt.

"Kanzlerbonus" ist sein erster Roman, der Kenntnis und Könnerschaft beweist.  Ein Stück wie aus dem Tollhaus. Mit  abgründigem Witz und im Spiel mit landläufigen Vorurteilen wird das Innenleben bundesrepublikanischer Politik, wie es bislang allenfalls in Anekdoten aufschien.  Ein spannender und aberwitziger Roman über die Selbstverliebtheit der politischen Kaste und die Verlockungen der Bürgernähe.


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